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Reisen Italien - Studienreisen & Rundreisen
Die stiefelförmige italienische Halbinsel 800 Kilometer weit nach Süden ins Mittelmeer. Im Norden milden die Alpen eine natürliche Grenze. Zu dem Land gehören außerdem auch die Inseln Sizilien, Sardinien, Elba und einige kleinere Inseln im Mittelmeer vor der Küste des Landes. Die Sehnsucht der Deutschen in das Land zu reisen, wo die "Zitronen blühen", besteht schon sehr lang. Im 18. und 19. Jahrhundert kamen die ersteb Nordeuropäer in das Land. Goethe trug mit seiner italienischen Reise gut dazu bei. Früher waren Bildungsbeflissenheit oder romantische Schwärmerei ausschlaggebende Hauptmotive, das hat sich aber mit zunehmender Mobilität der verschiedensten Bevölkerungsschichten geändert. Heute werden nicht nur kulturelle und landschaftliche Attraktionen besucht, inzwischen genießen die Gäste auch das "Nichtstun" unter südlicher Sonne.
Der Reiz den die Apennienhalbinsel ausstrahlt, kommt nicht von ungefähr. Italien war für die Entwicklung des Abendlandes jahrhundertelang ausschlaggebend. Eine der ersten Hochkulturen bilden dabei die Etrusker. Woher sie kamen weiß man nicht, aber es man weiß, dass es die Lehrmeister der Römer waren. Die Römer errichteten danach ein Weltreich, welches bis in das 2. Jahrhundert eine Weltmacht darstellte. Heute noch stoßen die Besucher auf viele der alten Hinterlassenschaften aus dieser Zeit. Als dann die Renaissance einsetzte, gab es in Italien eine Wiedergeburt, denn bis dato war es ruhig um die Halbinsel. Doch nun gab es die bürgerstolzen Stadtstaaten in Norditalien, die Träger einer facettenreichen Kultur wurden und europaweit Einfluss erlangten. Baukunst, Bildhauerei und Malerei zeugen heute noch von der Zeit des Mittelalters. Städte wie Venedig, Pisa, Florenz, Lucca, Ravenna oder Siena sind dabei wichtige Punkte und sollten auf einer Reise durch Italien nicht ausgelassen werden.
Durch die vielen erhaltenen Sehenswürdigkeiten aus der Zeit der Antike oder Renaissance, ist Italien eines der weltweit wichtigsten Touristenländer geworden. Über 1 Millionen Menschen werden hier in dieser Branche beschäftigt. Die meisten Besucher, die nach Italien reisen, besuchen den Norden des Landes, reisen zu den Oberitalienischen Seen, nach Florenz oder Venedig und verbringen gern mehrere Tage in Italiens Hauptstadt Rom. Im Süden sind vor allem die Ruinen von Pompeij, der Vesuv, die Amalfiküste, die Inseln Ischia und Capri oder Neapel ein Tourismusmagnet. Schöne Rundreisen lassen sich auch auf der Insel Sizilien beginnen, die mit dem Ätna, den größten Vulkan Europas vorweisen kann.

Italien = Strahlender Sonnenschein, sanft rauschendes Meer und ein Hauch von Luxus

Mittelalterliche Gebäude zeugen von der Geschichte Italiens
