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Reisen Japan - Studienreisen & Rundreisen
In Japan, mit der Hauptstadt Tokio, ist der Kaiser nur noch zeremonielles Staatsoberhaupt. Das japanische Reich besteht aus vier größeren und über 3.000 kleineren Inseln die sich im Nordpazifik befinden. Die vier Hauptinseln sind Hokaido, Hondo, Schikodu und Kiuschu. Nur etwa ein Viertel der Bodenfläche kann landwirtschaftlich genutzt werden, der Rest des Landes besteht aus Gebirge, wobei die Berge meistens Vulkane sind. Der höchste Berg ist der Fudschijama mit seinen knapp 4.000 Metern Höhe. Er gilt den Japanern als heilig. Die Küstenregionen sind fruchtbare Gebiete und werden so oft für den Anbau von Reis, Gerste, Weizen, Tee und Kartoffeln genutzt. So liegen auch die meisten Städte wie Tokio, Kawasaki, Osaka, Yokohama, Kagoshima oder Okayama am Meer. Die großen Ballungsgebiete liegen um Tokio, Yokohama und Kawasaki. Denn Japan ist die drittgrößte Industrienation der Welt und steht in der Fischerei an erster Stelle. Reis und Fisch sind die Hauptnahrungsmittel.
Der Staat wurde von malaiischen und mongolischen Einwanderern besiedelt, es sind die Ureinwohner des Staates, man nennt Sie auch Ainus. Heute leben diese aber nur noch im äußersten Norden Japans, meist auf der Insel Hokaido, der ländlichste der japanischen Inseln. Von den Chinesen haben die Japaner die Schrift und einen Teil der Kultur übernommen, brachten jedoch auch eigene große Leistungen, vor allem in der bildenden Kunst und in der Dichtkunst, hervor.
Fast alle Japaner sind Anhänger der Schinto-Religion, die auf die Verehrung der Natur, besonders der Sonne und der Ahnen und Helden beruht. Als ein Abkömmling der Sonnengöttin wird auch der Kaiser verehrt. Jahrhundertelang hat sich das Land streng von der Außenwelt abgeschottet, erst 1854 öffneten die Japaner ihre Tore. Und das aber auch nur auf Forderung der USA. Japan machte zwei seiner Häfen für den Welthandel zugänglich. Kurze Zeit dauerte es nur, dann begann sich Japan als erster der asiatischen Staaten zu einem modernen Staatswesen zu wandeln. Die entsprechende Industrie wurde aufgebaut. Heer und Flotte wurden nach europäischem Muster neu geordnet und führte dann mit seiner schlagkräftigen Armee Krieg gegen China, dann gegen Russland, und stand im ersten Weltkrieg auf seiten der westlichen Mächte. Ein geschichtsträchtiges Ereignis war das Jahr 1941, als Japan mit einem Luftüberfall auf den amerikanischen Hafen Pearl Harbour eröffnete und vernichtend geschlagen wurde. Als die Amerikaner zwei Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki warfen, kapitulierte Japan. 1951 wurde dann ein Friedensvertrag mit den Weltmächten geschlossen.
Immer mehr entwickelt sich der Staat heute zu einem beliebten Touristenziel. Viele Rundreisen werden angeboten, die meist zwischen einer Woche und drei Wochen dauern. Kyoto, die alte Hauptstadt und Kaiserresidenz mit Ihren historischen Zeugnissen, sowie die Tempel und Gärten von Nara sind beliebte Ausflugsziele geworden. Attraktiv ist auch das ungewöhnlich vielfältige und pulsierende Großstadtleben in den High-Tech-Zentren Tokio und Osaka. Wer bäuerliches Leben sucht, findet dies vor allem in ländlichen Gegenden wie Tohoku in Nord-Honshu. Für Bergsteiger und Wanderer sind die Gebiete und die Wildnis auf Hokkaido empfehlenswert.

Besinnliche Parkszenerie mitten in einer japanischen Großstadt

Charmante Abendbeleuchtung an einem Strandweg in Japan

