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Reisen Myanmar - Studienreisen & Rundreisen
"Myan" steht im Birmanischen für "fest zusammenhaltend", "mar" für "mächtig". Schon aus dem Namen Myanmars lässt sich also ableiten, dass dieses südostasiatische Lande ein Vielvölkerstaat ist. Die rund 55 Millionen Einwohner gehören 135 unterschiedlichen Ethnien an. Die Mehrheit von rund 70 Prozent stellen die Birmanen oder Bamar, nach denen lange Jahre das Land als Birma oder Burma bekannt war. Weitere größere Bevölkerungsgruppen sind die Shan und die Khan. Wie auch die anderen Völker sprechen diese drei je eine eigene Sprache, Englisch als Handelssprache und Birmanisch als Amtssprache vereint sie jedoch alle.
Offiziell leben rund 90 Prozent der Einwohner Myanmars buddhistisch. Ihre Vorfahren hinterliessen ihnen und den an ihrer Kultur interessierten Touristen eine Vielzahl beeindruckender Pagoden, Tempel und andere Sehenswürdigkeiten. Weltberühmt ist die Shedwan-Pagode in der alten Hauptstadt Rangun. Gold bedeckt dieses Heiligtum vom 60.000 Quadratmeter umfassenden Sockel aus Marmor bis zur Spitze der Stupa. Diese ist mit einem 76-karätigen Diamanten geschmückt, weitere Edelsteine verzieren den Schirm des Sakralbaus. Das Wahrzeichen Myanmars überragt vom Hügel Pegu-Joma die Metropole. Sehenswert ist auch die alte Königsstadt Bagan: auf über 35 Quadratkilometern sind über 2.000 Regierungs- und Sakralgebäude aus vier Jahrhunderten verstreut. Mit diesen Ausmaßen ist das in einer steppenähnlichen Landschaft gelegene Bagan eine der größten archäologischen Stätten in ganz Südostasien. Bei Mandalay im Norden besichtigt man die weltgrößte Glocke, die von Kaiser Papawaya im 19. Jahrhundert errichtete "Mingun-Glocke".
Landschaftlich ist Myanmar recht abwechslungsreich. Im Norden geht das Gebirge ins tibetische Hochland über, im Osten in die Bergwelt von China und Laos und die Hügel von Thailand. Im Süden schlagen das Adamanische Meer und der Indische Ozean ihre Wellen gegen das Land. Sie umspülen dabei rund 800 kleinere und größere Inseln eines abgesunkenen Gebirges. Im Westen teilen sich Myanmar, Bangladesh und Indien weite Sümpfe und dichte Regenwälder. Rund 40 Prozent des Landes sind mit Wald bedeckt. Im Herzen des Landes, etwa entlang des Irawadi, liegen fruchtbare, für den Ackerbau und die Viehzucht genutzte Flure. Als Reiseziel für entspannende Tage an feinsandigen Stränden gilt die Region um Ngapali.

Top-Sehenswürdigkeit in Myanmar: eine der vielen Stuppa, diesmal in weiß

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