Studienreisen Afrika » Rundreisen Südliches Afrika » Reisen Namibia
Reisen Namibia - Studienreisen & Rundreisen
Namibia, das Land zwischen den Wüsten der Namib und der Kalahari und zwischen den Flüssen Kunene und Oranje, ist ein Land, das zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Welt gehört. Das Land wurde 1990 nach jahrelangen Guerillakrieg unabhängig von Südafrika. Aber seit tausenden von Jahren sind die Menschen hier nie so richtig sesshaft geworden. Stets kamen sie hier her um auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen eine Bleibe zu finden und druchstreiften viele Jahre als Nomaden das Land. Erst in den letzten Jahrhunderten begann im regenreichen Norden eine dauerhafte Besiedelung. Zu Zeiten von Kolumbus haben die Weißen dann das Land entdeckt. Zum Bleiben erschien es den meisten aber nicht attraktiv genug. Etwas mehr als 100 Jahre sind seit der Inbesitznahme kleinerer Areale durch den Bremer Kaufmann Lüderitz vergangen und Namibia ist eines der beliebtesten Reiseziele im südlichen Afrika geworden.
Als Reisender erlebt man Namibia als ein faszinierendes Land. Namibia lebt von seiner Landschaft und den Safari-Erlebnissen in der Natur, es ist ein wahrhaftiges Cowboy-Land. Besonders schöne landschaftliche Höhepunkte sind die Dünenlandschaften der Namib, die sich in Nord-Süd-Richtung über die gesamte Länge Namibias erstreckt. Und reicht von hier aus auch noch weitere Hunderte von Kilometern nach Angola. Ein anderes Highlight auf einer Reise druch das Land, ist der Fish River Canyon, der sein Gegenstück nur im Grand Canyon der USA hat. Er wird als der zweitgrößte Canyon der Welt bezeichnet. Die Naukluft-Landschaft mit Ihrer wildromantischen Landschaft bildet ein ganz anderes Bild. In dieser Region befindet sich auch das einzige Schloss des Landes, das Schlosse Duwisib. Erbauen ließ es ein Deutscher, der sich in der Wüstenei ein Schloss aus Sandstein wünschte. Auch das Erongo-Gebirge bildet mit seinen phantastischen Erosionsformen eine interessante Landschaft. Die Ugap-Terrassen mit der Fingerklippe, einem 35m hohen Felsen, der wie ein Finger aussieht, erinnern schon etwas an den Westen der USA. Namibia ist ein Land auf dem schwarzen Kontinent, dessen Faszination stetig zunimmt.
Doch nicht nur die Natur, auch die Städte sind für die Urlauber interessant, vor allem wenn man bedenkt, dass man tausende von Kilometern weit weg von Deutschland ist und durch die Straßen von Swakopmund spaziert. Dabei wird einem auffallen, dass man etliche deutsche Produkte erhält, das die Straßennamen deutsche Namen tragen oder das man deutsche Radio hören kann. All dies hängt mit der langjährigen Geschichte zusammen. Doch auch so bieten die Städte einiges. Lüderitz an der Atlantikküste ist benannt nach dem Bremer Kaufmann, Adolf Lüderitz, der hier Teile kaufte. Es ist eine kleine, idyllische Stadt am Meer die Ihren Aufschwung vor allem durch den Diamantenabbau, doch als der verlagert wurde legte man die gesamte Konzentration nun auf die Lagustenfischerei. Die Hauptstadt Windhoek ist im Vergleich zu den anderen Städten sehr groß und bildet ein europäisch-afrikanischen Mix aus Kultur und Architektur.

Das Nest eines Webervogels, ein häufiger Anblick in Namibia

Gut getarnt streift der Gepard durch sein Revier

