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Reisen Venezuela - Studienreisen & Rundreisen
Die Bolivarische Republik Venezuela liegt an der Karibikküste Südamerikas. Das Land am Orinoco mit der Hauptstadt Caracas ist größtenteils bewaldet und wird im Südwesten von dem Bergland Guyana beherrscht. Eines der Highlights in dieser Bergwelt ist das Hochplateau der Gran Sabana, aus dem als Erosionsreste des ältesten Gebirges der Erde gewaltige Tafelberge herausragen. Von den Gipfelflächen stürzen imposante Wasserfälle in die Tiefe. Der bekannteste Wasserfall ist der Salto Angel, der das Wasser in 1.000 Meter Tiefe stürzen lässt. Die nördlichen Ausläufer der Anden ziehen ebenfalls durch einen Teil des Landes und erreichen hier Höhen von bis zu 5.000 Meter. Durch die tropischen Temperaturen erhalten sie einen völlig eigenen Charakter. Bis etwa 3.000 Meter Höhe herrschen Nebelwälder vor, darüber erstreckt sich die karge, baumlose Landschaft des páramo und in den höchsten Gipfeln der Sierra Nevada liegt das ganze Jahr über Schnee. Lago de Maracaibo ist die Quelle allen Reichtums in Venezuela. Der See hat eine Fläche von 13.000 Quadratkilometern und ist damit der größte in Südamerika, hier lagern jene Ölreserven, die das Gesicht des Landes so sehr prägen. Einen Kontrast zu der Bergwelt und der Seenlandschaft, ist das sogenannte Llanos, das Schwemmgebiet des Orinoco-Tieflandes, welches mitten im Herzen Venezuelas liegt. Es ist eine flache, ebene Landschaft in der sich die baumlose Savanne bis zum Horizont hin ausbreitet. Die meisten Siedlungen entstanden hier in den etwas höher gelegenen Regionen im Norden, denn die Orte im Süden wurden und werden auch heute noch während der Regenzeit oft überschwemmt. Man nutzt sie inzwischen fast ausschließlich für die Viehzucht. Das Land bildet die Nordostecke von Südamerika und wird von Kolumbien, Brasilien, Guyana und dem Karibischen Meer umrahmt. In Venezuela lebt man von dem Handel mit Erdöl, dem Eisenerz, Gold, Nickel, Kohle und Diamanten. Diese sind für Venezuela auch wichtige Ausfuhrgüter, wobei mit Kakao, Kaffe, Zucker und Holz ebenfalls Handel betrieben wird. Auch der Tourismus spielt für das Land eine wichtige Rolle. Viele Strände sind denen der Karibik ebenbürtig und der Dschungel im Landesinneren hat für die Besucher einen großen Reiz. Jahrlang war Venezuela durch den hohen Bolivar-Kurs ein teures Reiseland, doch durch die Abwertungen der letzten Jahre, ist es eines der güntigsten Reiseziele der Karibik geworden. Charakteristisch für die Küste und die Kordilleren sind sehr angenehme Temperaturen und fruchtbare Böden. Die Städte Caracas, Valencia und Maracay sind die größten Ballungsgebiete und stellen die wirtschaftliche und politische Kernregion dar. Der über 3.000 Kilometer lange Küstenstreifen zieht eher die Badeurlauber an, wobei die Isla Margarita eines der beliebtesten Touristenmagnete ist. Das Klima in Venezuela wird von Wüstenhitze und Frost bestimmt. Man muss sich bei diesem Land und vor allem bei einer Rundreise durch Venezuela auf die verschiedenen Temperaturen einstellen. Insgesamt gesehen herrschen tropische Wärmegrade wobei die landesweite Durchschnittstemperatur bei 27 Grad liegt und die Jahreszeiten unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Regenmenge. In den Sommermonaten von November bis April gilt die Trockenzeit, der feuchte Winter liegt in den Monaten Mai bis Oktober und zeigt sich mit heftigen Regenschauern. Dennoch ist Venezuela das ganze Jahr über Reiseland, man sollte sich nur auf die Jahreszeit einstellen. Reist man in den Wintermonaten und erwischt einige Regentage, zeigt sich die Natur in voller Blüte und die Wasserfälle am Gran Sabana sind am eindrucksvollsten. Reist man in den Sommermonaten hat man das ideale Badewetter und die Trockenzeit eignet sich gut für Touren in den unwegsamen Llanos. Das heißt also, man sollte nicht nur einmal nach Venezuela reisen.

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