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Reisen Vietnam - Studienreisen & Rundreisen
Die sozialistische Republik Vietnam liegt an der Ostküste der indochinesischen Halbinsel. Nachbarländer sind China, Laos und Kambodscha. Über die Hälfte des Landes nimmt eine stark bewaldete Gebirgskette ein - das Annamitische Hochland. Die meisten Einwohner leben entlang des roten Flusses oder am Mekong. Auch Hanoi, die Hauptstadt, liegt am roten Fluss. Die Ebenen werden auch für die Landwirtschaft genutzt. Der Norden ist geprägt von Industrie und Bergbau, denn Vietnam verfügt über einige Bodenschätze, wie Bauxit, Chrom, Nickel und Wolfram. Diese werden auch als Ausfuhrgüter in andere Länder exportiert.
Auch der Tourismus ist für das Land von großer Bedeutung. Immer mehr Besucher kommen nach Vietnam um das Land zu erkunden. Rundreisen werden inzwischen in alle möglichen Richtungen und mit unterschiedlicher Dauer angeboten. Nur die miserablen Verkehrsverhältnisse bleiben dabei ein Problem. Aber wie heißt es doch immer so schön. "Andere Länder, andere Sitten". Und so sollte man dann viel Geduld mitbringen, um die entsprechenden Wege zu finden.
Doch Vietnam reizt seine Gäste auch eher mit der unverfälschten Lebensweise und in Gebieten von atemberaubender Naturschönheit wie der Bucht von Ha Long im Delta des roten Flusses. Bei einer Rundreise sollte man die Hauptstadt nicht außer Acht lassen, denn Hanoi hat auch einiges sehenswertes zu bieten. Hoan Kiem See, Ho Chi Minh Mausoleum und Ethnologisches Museum sind nur einige der vielen Attraktionen der Stadt. In dem Bergdorf Sapa erlebt man wiederum mehr Natur und vor allem auch die alten Traditionen. Hier bietet sich eine schöne Trekkingtour an, denn Sapa liegt mitten in den Bergen. Man trifft auf Stämme, wie das Volk der schwarzen Hmong, kommt vorbei an Reisefeldern und gelangt zu Dörfern der Zay-Minderheit. Für ganz Interessierte, bietet sich sogar eine Nacht bei den Familien an, um die Traditionen besser kennen zu lernen. Der Cuc Phuong Nationalpark in der Nähe der Stadt Hanoi, ist einer der wichtigsten Naturschutzgebiete Vietnams. Hier entdeckt man viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Genauso interessant und spannend ist eine Schifffahrt durch die Halong Bucht, in der man zwischen hohen Felskegeln hindurch schippert und die Bewohner bei ihren täglichen Arbeiten beobachten kann.
Zu dieser ganzen Idylle bietet sich Saigon als ein großer Kontrast. Die Stadt zeigt sich von der kolonialen Seite und bietet viele Sehenswürdigkeiten. Es ist mit 3,5 Millionen Einwohnern die größte Stadt des Landes und zeigt heute noch viele der geschichtsträchtigen Bauten, denn Vietnam gehörte seit dem 19. Jahrhundert zu Französisch-Indochina und wurde nach blutigen Kämpfen im Indochinakrieg (1946-1954) selbständig. Zu dieser Zeit entstand das kommunistische Nord-Vietnam und das dem Westen verbundene Süd-Vietnam. 1965 brach ein Krieg zwischen beiden Parteien aus. Doch nach dem Abzug der US-Streitkräfte kapitulierte Süd-Vietnam und das Land wurde unter kommunistischer Regierung wieder vereinigt.

Dschunke in der vietnamesischen Halong-Bucht

Malerische Strand-Schönheit
